Warum tue ich mir das an? Ich weiß die Antwort es ist die Selbe wie die auf die Frage warum ich überhaupt Frage warum ich mir das antue. Es ist die Schwäche mir selbst gegenüber oder auch die Freiheit des Moments, die ich mir immer wieder nehme, weil sie mich spüren lässt das ich noch lebe, gerade weil ich wieder getötet habe einen Teil von mir.
Es ist die unsägliche Gewalt des Details über das Ganze, doch vielleicht werde ich wieder naiv sein - irgendwann in einem leben ohne Erinnerungen.
Mein Leben zu ordnen, nach groß und klein, wichtig und unwichtig raubt mir meine Gefühl von Freiheit, doch das Chaotische ist nicht frei. Freiheit ist das (an-)erkennen von Ordnung und das überschreiten dieser, um zu bauen ein Leben.
Die Frage bleibt, ob ich mir schaffen werde eine Ordnung ohne Vergessen nur durch Verdrängen? Ich weiß, dass ich muss, aber ich hoffe, dass nicht.
Donnerstag, 23. Dezember 2010
Montag, 13. September 2010
Ikaros
Blinkend wie ein fades Leben
glimmt ein Flugzeug über den Nachthimmel
Ich halte noch fest den Eindruck deiner Haare
Duft im Kopf
wissend Mitternacht ist bald und es muss
es muss wirklich beginnen ein neuer Tag
Doch wenn dies Wirklich ist und
glimmen schon alles sein soll
will ich brennen
und der Tag soll alles Wachs verzehren
mich hinabwerfend ins gelockte
rote Meer
glimmt ein Flugzeug über den Nachthimmel
Ich halte noch fest den Eindruck deiner Haare
Duft im Kopf
wissend Mitternacht ist bald und es muss
es muss wirklich beginnen ein neuer Tag
Doch wenn dies Wirklich ist und
glimmen schon alles sein soll
will ich brennen
und der Tag soll alles Wachs verzehren
mich hinabwerfend ins gelockte
rote Meer
Samstag, 7. August 2010
Roulette
Noch dreht sich alles weiter,
ausgelutschte Metapher, ich
sucke noch ein wenig dran,
vielleicht kriege ich noch was raus.
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist?
Egal, denn meine Erwartungen
zwinge ich der Null entgegen,
egal ob auf rot oder schwarz
ich sitze.
Was bleibt, ist nur die Kugel.
ausgelutschte Metapher, ich
sucke noch ein wenig dran,
vielleicht kriege ich noch was raus.
Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist?
Egal, denn meine Erwartungen
zwinge ich der Null entgegen,
egal ob auf rot oder schwarz
ich sitze.
Was bleibt, ist nur die Kugel.
Montag, 26. Juli 2010
Die Worte sind wieder am fließen
Die Worte sind wieder am fließen
auch ohne Gewohnheit
die zerbrach.
Was die Worte nicht ausfüllen ist
die Leere ihrer Bedeutung dazwischen.
Die Berührungslosigkeit
ist bleibend.
Zerborstenes, ungeschmolzen
zusammen gefügt
bleibt einander fremd,
keine Wärme zu erwarten.
Weil das Schicksal nicht
existiert und
die Welt erschaffen
nur aus Vermutung.
auch ohne Gewohnheit
die zerbrach.
Was die Worte nicht ausfüllen ist
die Leere ihrer Bedeutung dazwischen.
Die Berührungslosigkeit
ist bleibend.
Zerborstenes, ungeschmolzen
zusammen gefügt
bleibt einander fremd,
keine Wärme zu erwarten.
Weil das Schicksal nicht
existiert und
die Welt erschaffen
nur aus Vermutung.
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